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Wer im Haushalt weniger Energie verbraucht, kann seine laufenden Kosten senken und gleichzeitig das Klima schützen. Das gilt für Mieterinnen und Mieter ebenso wie für Eigentümerinnen und Eigentümer. Bereits kleine Veränderungen im Alltag können eine spürbare Wirkung erzielen – insbesondere beim Heizen, bei der Warmwasserbereitung und beim Stromverbrauch.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie ohne großen Aufwand Energie sparen können.

Wo lässt sich im Haushalt besonders viel Energie sparen?

Ein großer Teil des Energieverbrauchs privater Haushalte entfällt auf die Raumwärme. Deshalb ist das Einsparpotenzial beim Heizen besonders hoch. Auch bei der Warmwasserbereitung und der Nutzung elektrischer Geräte lohnt es sich, den eigenen Verbrauch genauer zu betrachten.

Wer beim Energiesparen im Haushalt an den richtigen Stellen ansetzt, muss dabei nicht auf Komfort verzichten. Häufig genügen einfache Maßnahmen und ein bewusster Umgang mit Energie.

Energiesparen leicht gemacht: unsere Energiehaus-Erklärvideos

Wie wird ein Heizkörper richtig entlüftet? Welche Warmwassertemperatur ist sinnvoll? Und wie lassen sich Kühlschrank, Fernseher oder Computer energieeffizient nutzen?

In unseren kurzen und praxisnahen Energiehaus-Erklärvideos erhalten Sie verständliche Anleitungen für den Alltag. So können Sie direkt mit dem Energiesparen beginnen und Ihre persönlichen Einsparziele Schritt für Schritt umsetzen.

Energiesparen im Haushalt: Videoanleitung zur effektiven Heizkörperentlüftung.

 

Energiehaus Energiespar-Tipp Nr. 1:
Heizkörper entlüften

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Energiehaus Energiespar-Tipp Nr. 2:
Warmwassertemperatur optimieren

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Energiespar-Tipps zur Optimierung der Wassertemperatur für Haushaltseinsparungen.
Energiespar-Tipps zur effizienten Kühlung und Einfrieren im Haushalt.

 

Energiehaus Energiespar-Tipp Nr. 3:
Energieeffizient kühlen und einfrieren

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Energiehaus Energiespar-Tipp Nr. 4:
Energieverbrauch von PC, TV & Co. optimieren

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Energiespartipps zur Optimierung des Verbrauchs von PC, TV und Co. im Haushalt.

Experten empfehlen diese bewährten Energiespartipps:

Heizen & Lüften

Gluckernde oder nur teilweise warme Heizkörper können ein Zeichen dafür sein, dass sich Luft im Heizsystem befindet. Durch regelmäßiges Entlüften kann sich die Wärme wieder gleichmäßiger verteilen.

Video: Schnell und einfach Heizung entlüften!

Nicht jeder Raum muss gleich warm sein. Passen Sie die Temperatur an die jeweilige Nutzung an und drehen Sie die Heizung herunter, wenn ein Raum längere Zeit nicht genutzt wird. Achten Sie jedoch darauf, Räume nicht vollständig auskühlen zu lassen.

 

Öffnen Sie die Fenster mehrmals täglich für einige Minuten vollständig. Während des Stoßlüftens sollten die Heizkörper heruntergedreht werden. Dauerhaft gekippte Fenster führen dagegen häufig zu höheren Wärmeverlusten.

Warmwassernutzung

Sofern Sie Ihre Warmwassertemperatur ganz individuell regulieren können (z.B. bei Gas-Etagenheizung, Durchlauferhitzer, Untertischspeicher), sollten Sie unbedingt prüfen, ob Sie die Temperaturgrundeinstellung reduzieren können. Die ist nämlich in den allermeisten Fällen zu heiß gewählt – und das verbraucht unnötig viel Energie. Zum Verständnis: Wenn Sie unter der Dusche viel Kaltwasser über den Temperaturhebel zumischen müssen, weil das Wasser sonst zu heiß zum Duschen wäre, ist die Basistemperatur definitiv zu hoch gewählt. Umsichtige Hausverwaltungen sind von Haus aus daran interessiert, die Brauchwasserbasistemperatur zu reduzieren – das senkt für alle die Kosten und spart Energie. Achten Sie allerdings unbedingt darauf, dass die Temperatur im Warmwasserspeicher nie unter 60 Grad Celsius sinkt, da sich sonst Legionellen vermehren können.

 

Video: Schnell und einfach Wassertemperatur optimieren

Waschbecken verfügen heute in den allermeisten Fällen über Einhebel- bzw. Thermostatmischer. Allerdings wählen die meisten eine mittlere Hebelgrundeinstellung, so dass sofort warmes Wasser zur Verfügung steht – nur: ist das wirklich immer nötig? Oft reicht kaltes Wasser aus oder es wird sogar nach dem Öffnen gezielt auf „Kalt“ zurückreguliert. Dabei wird dann unnötig viel warmes Wasser verbraucht, weil dieses ja zunächst ungenutzt wegfließt. Deshalb am besten nach jeder Nutzung den Hebel wieder auf „Kalt“ stellen!

 

Zur Einordnung: Fachleute gehen davon aus, dass normale Duschköpfe eine Durchflussmenge von rund 15 Litern haben und ein Duschvorgang von 8 Minuten mit rund 38° C warmem Wasser über 3 Kilowattstunden Energie verbraucht. Sparduschköpfe reduzieren diese Durchflussmenge ohne größere Komforteinbußen und können diesen Verbrauch deshalb deutlich senken. Die Prüfanleitung vom Bund der Energieverbraucher hilft Ihnen dabei zu entscheiden, ob der Kauf eines Sparduschkopf bei Ihnen sinnvoll ist.

Baden mag sehr entspannend sein – Fakt ist allerdings, dass Duschen wesentlich weniger Wasser und deshalb auch weniger Energie verbraucht: Im Schnitt werden für ein Vollbad 120 Liter Wasser und für eine Dusche (ohne Sparduschkopf) etwas mehr als die Hälfte davon benötigt.

Klingt wenig spannend – aber die bewusste Nutzung von Warmwasser hat ein hohes Sparpotenzial. Wer unter der Dusche während des Shampoonierens den Wasserzufluss stoppt, senkt seinen Warmwasserverbrauch spürbar. Ebenfalls zu hinterfragen: Minutenlanges „Einweichen“ von schmutzigem Geschirr unter einem laufenden Heißwasserstrahl.

Stromverbrauch senken – ganz allgemein

Viele Verbraucher wissen gar nicht, ob sie im Verhältnis viel oder wenig Strom nutzen – und kennen deshalb auch ihr individuelles Einsparpotenzial nicht. Wer dieses Potenzial kennt, kann seinen individuellen „Stromfressern“ aber viel einfacher auf die Spur kommen – und zum Beispiel die veraltete und völlig ineffiziente Tiefkühltruhe umgehend aus dem Verkehr ziehen. Einen ersten Einblick in die individuelle Verbrauchssituation ermöglicht der Blick auf Ihre letzte Stromrechnung – dort wird dargestellt, ob man eher mehr oder weniger als andere vergleichbare Endkunden verbraucht.

Viele strombetriebene Geräte (TV, PC, …) im Haushalt lassen sich besonders schnell nutzen, weil sie im sogenannten Standby-Modus ständig für das schnelle „Hochfahren“ bereit sind. Genau das verbraucht vor allem in der Summe dieser Standby-betriebenen Geräte sehr viel Strom. Schätzungen zufolge bei einem 3-Personen-Haushalt immerhin bis zu 8 % des Gesamtstromverbrauchs.

 

Mit Zeitschaltuhren und / oder von Hand schaltbaren Steckerleisten lassen sich viele stromverbrauchende Geräte intelligent ein- und ausschalten. Strom wird dadurch nur dann verbraucht, wenn er tatsächlich benötigt wird – Standby-Geräte werden zum Beispiel zuverlässig vom Netz getrennt und wirklich ausgeschalten und so angesteuerte Lampen brennen nur dann, wenn dies notwendig ist.

Stichwort „Energieeffizienz“

Ob Kühlschrank oder Fernseher – die Energieeffizienz von Geräten unterscheidet sich zum Teil drastisch. Bei gleicher oder ähnlicher Funktion verbrauchen manche Geräte deutlich weniger als der Durchschnitt. Bei der Einordnung hilft das sogenannte EU-Energielabel. Das umfasst heute die Energieeffizienz-Klassen „A“ (geringster Verbrauch) bis „G“ (höchster Verbrauch). Über den in das Label integrierten QR-Code lassen sich via Smartphone auf der verbundenen europäischen Datenbank EPREL Detailinfos zum Verbrauch des Einzelgeräts nachlesen.

Wer durch einen Gerätetausch seinen Energieverbrauch senken möchte, sollte bedenken: Bei der Produktion neuer Geräte wird die Umwelt auch belastet – nicht nur beim Betrieb von Altgeräten. Insofern gilt es sorgfältig abzuwägen, ab wann ein Altgerät durch ein neues ersetzt wird. Selbst bei Stromfressern wie Kühlschränken rät das Bundesumweltamt deshalb nur dann zum Tausch, wenn „Sie Ihren Kühlschrank vor dem Jahr 2005 gekauft haben oder er eine niedrige Energieeffizienzklasse besitzt und Sie ihn gegen einen neuen Kühlschrank in der höchsten Energieeffizienzklasse austauschen.“

Stromsparen ­in der Küche

Kühl- und Gefrierschränke zählen im Haushalt zu den größten Stromverbrauchern. Deshalb sollte bei einem Neukauf oder Tausch besonders genau auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden. Im täglichen Betrieb sollten außerdem folgende Tipps beachtet werden:

Temperatur nicht unnötig kalt wählen:
Bei Tiefkühlgeräten sind meist -18 ° C optimal. Und bei Kühlschränken reichen meist 7° C im oberen Fach. Kühler sollten Sie den Kühlschrank nur stellen, wenn Sie häufiger besonders schnell verderbliche Lebensmittel (z.B. Hackfleisch) darin lagern. Zur Einordnung: 1° C weniger im Kühlschrank erhöht den Stromverbrauch um rund 6 %.

Video: Einfach und energieeffizient kühlen und eingefrieren

Wertvolle Kälteleistung optimal nutzen:
Tauen Sie Ihre Geräte rechtzeitig und regelmäßig ab -zu viel Eis reduziert die Kühlleistung. Lassen Sie Speisen vor dem Einstellen komplett abkühlen und schließen Sie Gerätetüre nach dem Öffnen schnell wieder, damit nicht zu viel Kälte entweichen kann. Außerdem sollten Sie stets überlegen: Muss all das, was kalt steht oder gefroren aufbewahrt wird, wirklich hinein? Lässt sich die Kühl- / Gefriergeräteanzahl im Haushalt gegebenenfalls reduzieren?

Effizient braten, dünsten und kochen:
Das geht vor allem mit exakt auf die Kochplatte passenden Töpfen, dicht abschließenden Topfdeckeln und mit im separaten Wasserkocher zum Kochen gebrachtem Wasser! Wichtig dabei: Wasserkocher nur mit der exakt benötigten Wassermenge befüllen und Kochgut wie Gemüse oder Kartoffeln dann auch nicht vollständig mit Wasser bedecken, das schont das Kochgut und spart Energie.

Clever backen:
Und zwar am besten mit Umluft – denn damit sparen Sie im Vergleich zu klassischer Ober- / Unterhitze rund 15 % Energie. Darüber hinaus können Sie bei den allermeisten Backgerichten auf das in Rezepten oft empfohlene Vorheizen des Backofens verzichten – und gegen Ende des Backvorgangs die Wärmezufuhr komplett herunterregeln. Die Restwärme des Ofens erledigt den Backvorgang für Sie!

Durchdacht spülen:
Das funktioniert am besten, wenn Sie Ihre Spülmaschine (die übrigens deutlich effizienter mit Strom und Wasser umgeht, als Ihnen das bei einer Handwäsche gelingt) optimal ausnutzen. Also möglichst voll räumen – und dann idealerweise ein Eco-Programm wählen bzw. die Temperatur auf 45 bis 55° C einstellen. Lieber nicht: Kurzprogramme. Die sind zwar schneller, spülen aber mit deutlich höheren Temperaturen!

 

Stromsparen ­bei der Wäsche

Und zwar indem Sie die Waschmaschine möglichst gut befüllen und relativ niedrige Temperaturen wählen. Bei normal verschmutzter Alltagswäsche reicht fast immer 30 – 45° C aus! Und selbst sogenannte „Kochwäsche“ kann in aller Regel mit 60° C gewaschen werden. Ebenfalls sehr empfehlenswert: Eco-Programme.

Da stellt sich zunächst die Frage, ob es tatsächlich notwendig ist, einen elektrischen Trockner zu verwenden? Kann Wäsche an frischer Luft und im Sonnenlicht trocknen, ist das für die Wäsche gut – und Strom spart es auch noch. Falls doch auf einen Trockner zurückgegriffen wird, sollte die Wäsche zuvor in der Waschmaschine im größtmöglichen Schleudergang von möglichst viel Wasser befreit werden. Dadurch wird die Trockenzeit (und damit der Stromverbrauch) drastisch reduziert.

 

Stromsparen ­bei der Beleuchtung

Und zwar am bestem im gesamten Haushalt! Tauschen Sie alle Glüh- und Halogen- gegen LED-Lampen aus, können Sie damit rund 90 % Energie einsparen!

Tatsächlich werden unbeabsichtigt Lampen öfters angelassen, obwohl sie gar nicht mehr benötigt werden. Zum Beispiel im Flur oder im Außenbereich. Diese Lampen wirklich nur bei Bedarf anzuschalten, spart einiges an Strom. Und noch ein Tipp: Viele Steh- und Tischlampen werden über einen zwischengeschalteten Trafo mit Strom versorgt. Der kann auch Strom verbrauchen, obwohl der Lampenschalter auf „Aus“ steht!

 

Stromsparen ­bei PC, TV und Unterhaltungselektronik

Das gilt sowohl für den TV- wie für den PC-Bildschirm. Selbst hocheffiziente Bildschirme benötigen mit zunehmender Größe auch zunehmend mehr Strom. Tipp: Gut abwägen, welche Bildschirmgröße wo tatsächlich benötigt wird!

 

Video: Schnell und einfach Energieverbrauch von PC, TV & Co. optimieren

Laptops verbrauchen weniger Strom als stationäre Computer. Nutzen Sie unbedingt den „Energiesparmodus“ sowie die „Ruhestands“-Option. Spätestens nach 15 Minuten Inaktivität sollte der Rechner in einen der beiden Sparmodi wechseln, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen.

 

Bei vielen Elektronikgeräten laufen unbemerkt Hintergrundfunktionen, die keinen direkten Nutzen haben. Überprüfen Sie das – und schalten Sie diese gezielt aus.

 

Bei weiteren Fragen zum Thema Energiesparen können Sie sich jederzeit gerne telefonisch oder per E-Mail an uns wenden.

 

E-Mail: info@ehde.de 

Tel.: 0921 / 15 13 43 0

Aktualisiert am 11.8.2026