- zurück
- Kontakt
- Ableseportal
-
EHDE Impuls
Heizungsgesetz Update 2026
Lange wurde gestritten, jetzt herrscht (fast) Klarheit. Wer heute vor seiner alten Heizung steht, fragt sich:
Rauswerfen oder reparieren? Die Bundesregierung hat im Februar 2026 die Weichen neu gestellt und das starre Gebäudeenergiegesetz (GEG) spürbar entschärft.
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt seit 1. Januar 2024 in neuen Neubaugebieten vor, dass Heizungen zu 65% mit Erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.
Für Bestandsgebäude gelten Übergangsfristen, abhängig von der kommunalen Wärmeplanung (bis 2026/2028).
Laut aktuellen Plänen (Februar 2026) sollen fossile Heizungen zwar erlaubt bleiben, müssen aber ab 2029 mit Bio-Brennstoffen betrieben werden.
Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zum GEG (Stand Februar 2026) zusammengestellt:
Alte Heizungen dürfen repariert werden. Bei irreparablen Defekten greift die 65%-EE-Regel.
Neben Wärmepumpen sind auch Hybridheizungen, Solarthermie oder Wasserstoff-Heizungen möglich.
Hier gelten ab dem 1. Juli 2026 (Großstädte) bzw. 1. Juli 2028 (kleinere Kommunen) dieselben Regeln wie für den Bestand, nicht sofort die strikte Neubau-Regel.
Der Austausch alter Heizungen wird durch die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) mit bis zu 70% der Kosten (Grundförderung + Boni) unterstützt.
Berichten zufolge sollen fossile Heizungen dauerhaft erlaubt sein, wenn sie ab 2029 mit mindestens 10% Erneuerbaren Energien (Grüngas, Bioöl) betrieben werden. Ab 2028 müssen Lieferanten eine Grüngasquote erfüllen.
Hinweis: Dies ist eine Zusammenfassung basierend auf aktuellen Berichten und der Rechtslage zum 27. Februar 2026.
Fazit: Planungssicherheit für Ihre Immobilien
Die Aktualisierung des Heizungsgesetzes (27.02.2026) macht deutlich: Wer auf die „Bio-Option“ bei Gasheizungen setzt, muss künftig mit steigenden Brennstoffkosten kalkulieren, da die gesetzlichen Biogas-Quoten stufenweise steigen.
Demgegenüber hat sich die Wärmepumpe zum stabilsten Wachstumsmarkt entwickelt. Sie bietet derzeit die verlässlichste Perspektive, um regulatorische Vorgaben und langfristige Kosteneffizienz zu vereinen – insbesondere, solange die staatliche Förderung auf Rekordniveau bleibt.
Unsere Empfehlung: Prüfen Sie die Wärmepumpe als zukunftssichere Lösung für Ihre WEG. Wir unterstützen Sie bei der wirtschaftlichen Gegenüberstellung.