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Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zusammengefasst

Gefördert werden sowohl technische als auch bauliche Maßnahmen, die für den Aufbau von Ladeinfrastruktur notwendig sind:

Anschaffung und Installation von Wallboxen

Vorverkabelung von Stellplätzen

Netzanschlüsse und Erweiterungen

Notwendige bauliche Maßnahmen in Tiefgaragen und Außenanlagen

Damit deckt das Programm alle wesentlichen Schritte ab – von der Vorbereitung bis zur konkreten Umsetzung.

Die Förderung erfolgt als Festbetrag pro Stellplatz:

bis zu 1.300 € für elektrifizierte Stellplätze ohne Wallbox

bis zu 1.500 € inkl. installierter Wallbox

bis zu 2.000 € bei Ladepunkten mit bidirektionalem Laden

Diese Zuschüsse reduzieren die Investitionskosten erheblich und verbessern die Wirtschaftlichkeit insbesondere bei größeren Liegenschaften.

Um eine Förderung zu erhalten, müssen Mindestanforderungen erfüllt sein:

Mindestens 20 % der Stellplätze vorverkabelt
oder

Mindestens 6 Stellplätze elektrifiziert

Die maximale Ladeleistung pro Ladepunkt beträgt 22 kW.

antragsberechtigt sind:

Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) gemäß WEG-Gesetz

Einzelne Wohnungseigentümer innerhalb einer WEG (WEG-Beschluss kann nachgereicht werden)

Hausverwaltungen, sofern von der WEG bevollmächtigt

Nicht antragsberechtigt sind:

Mieter ohne Eigentumsrechte

Ausgeschlossen: Gebäude mit Pflicht nach GEIG (z. B. Neubauten ab 24.03.2021)

Start der Antragstellung: 15. April 2026

Frist für WEG, KMU und private Eigentümer: bis 10. November 2026

Frist für große Wohnungsunternehmen: bis 15. Oktober 2026

Die Antragstellung erfolgt digital über den Projektträger.

Förderantrag „Laden im Mehrparteienhaus“ stellen

Für die Immobilienwirtschaft ist das Förderprogramm mehr als ein kurzfristiger Anreiz:

Wertsteigerung von Immobilien durch moderne Infrastruktur

Erfüllung regulatorischer Anforderungen (z. B. GEIG)

Attraktivitätssteigerung für Mieter und Eigentümer

Vorbereitung auf steigende Nachfrage nach E-Mobilität

Gerade im Bestand lassen sich durch strukturierte Vorverkabelung langfristig Kosten sparen und zukünftige Nachrüstungen vermeiden.

Fazit: Jetzt strategisch investieren

Die Kombination aus attraktiver Förderung, steigender Nachfrage und regulatorischem Druck macht den Ausbau von Ladeinfrastruktur zu einem zentralen Handlungsfeld der Wohnungswirtschaft.

Wer frühzeitig investiert, sichert sich nicht nur Fördermittel, sondern schafft die Grundlage für eine zukunftsfähige und nachhaltige Bewirtschaftung des Immobilienbestands.

Diskussion über Ladeinfrastruktur für Wohngebäude anhand einer digitalen Präsentation.

Unser Ansatz bei EHDE

Die Umsetzung einer Ladeinfrastruktur gelingt am besten mit einem strukturierten Prozess und klaren Zuständigkeiten. Ein zentraler Ansprechpartner sorgt dafür, dass Planung, Abstimmung und Umsetzung reibungslos ineinandergreifen. Als Partner für nachhaltige Energieversorgung entwickelt Energiehaus Deutschland – in Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern WEMAG – zukunftssichere und skalierbare Lösungen für Ladeinfrastruktur in Wohnanlagen.

Kontaktieren Sie uns jetzt hier, wenn Sie das Potenzial Ihrer Liegenschaften nutzen möchten.

17.04.2026