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Mit dem Brennstoffemissions­handelsgesetz (BEHG) zur Klimawende

Mit dem Brennstoffemissions­handelsgesetz (BEHG) zur Klimawende

Mit dem Brennstoffemissions­handelsgesetz (BEHG) zur Klimawende

Nach vielen politischen Diskussionen hat die Bundesregierung als Teil ihres Klimaschutzpaktes im Dezember 2019 das sogenannte Brennstoffemissions­handelsgesetz (BEHG) verabschiedet.

Durch dieses Gesetz wird ab 2021 ein zusätzlicher Preis für den CO2-Ausstoß beim Einsatz von Brennstoffen festgelegt. Damit wird der Einsatz dieser Brennstoffe teurer. Ziel dieser Maßnahme ist es, Anreize zum Energie sparen oder für den Umstieg auf klimafreundlichere Energien zu schaffen. Als ein Unternehmen, das sich mit dem Thema Nachhaltigkeit befasst, freuen wir uns über die angestrebte Klimawende der Bundesregierung. Wir unterstützen diese Entwicklung.

Unter die Brennstoffe im Sinne des BEHG fällt auch das Erdgas. Im Vergleich zum Öl ist das CO2-ärmere Erdgas deutlich weniger von der CO2-Bepreisung betroffen. Es stellt sozusagen eine Brücke zu einer CO2-freien Gesellschaft her. Ein Umstieg auf unser Öko-Erdgas lohnt sich also. Wer bereits Erdgas-Kunde ist, wird feststellen, dass der Gas-Preis in den kommenden Jahren leicht ansteigen wird. Der Strompreis soll im Gegenzug jedoch sinken. Das hat den Hintergrund, dass die Einnahmen aus der Einführung des BEHG für die Absenkung der EEG-Umlage verwendet werden soll.

Kunden, die wissen möchten, wie sich ihr Energieverbrauch und -kosten optimieren lassen, können sich selbstverständlich gerne an uns wenden. Am einfachsten per mail an energie@ehde.de

Was ist das BEHG und wozu gibt es das?

Die Abkürzung steht für Brennstoffemissionshandelsgesetz. Sie haben bestimmt schon der „CO2-Abgabe“ oder „CO2-Steuer“ gehört. Das vom deutschen Bundestag beschlossene Gesetz ist am 20.12.2019 in Kraft getreten. Über die Einführung von Zertifikaten soll eine „Bepreisung“ des CO2-Ausstoßes von Kraft- und Brennstoffen erreicht werden. Ziel dieser Bepreisung ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Gleichzeitig wird die EEG Umlage gesenkt, um Strom attraktiver zu machen.

Welche Kunden sind davon betroffen?

Die Kosten kommen ab 2021 auf alle Erdgas-Kunden zu, die konventionelles Erdgas beziehen.

Wird meine Erdgaslieferung nun teurer?

Der neue Preisbestandteil wird in Ihren neuen Abschlägen berücksichtigt, so dass es keine böse Überraschung mit der Jahresabrechnung gibt. In Ihrer Jahresabrechnung werden die Kosten hierfür gesondert und ganz transparent ausgewiesen.

Wie hoch ist diese „CO2-Bepreisung“?

Alle Erdgaslieferanten sind ab 01.01.2021 verpflichtet CO2-Zertifikate zu kaufen und an die zuständige Behörde weiterzuleiten. Die Kosten sind vom Gesetzgeber vorgegeben und somit für jeden Lieferanten gleich hoch.

Die dazugehörige Verordnung ist noch nicht final verabschiedet. Aktuell wurden nachstehende Werte benannt. Bitte beachten Sie, dass sich diese noch verändern können.

2021: 0,455 Ct/kWh
2022: 0,546 Ct/kWh
2023: 0,637 Ct/kWh
2024: 0,819 Ct/kWh
2025: 1,001 Ct/kWh

Werden die Kosten immer staatlich festgelegt?

Bis einschließlich 2025 sind die Kosten vom Gesetzgeber festgeschrieben. Ab 2026 wird es voraussichtlich ein Auktionsverfahren geben.

Warum steigt mein Preis, obwohl ich eine Preisgarantie habe?

Ihre Preisgarantie bezieht sich auf den reinen Energiepreis und der bleibt – das versprechen wir – garantiert günstig.

Wir sind dazu verpflichtet die Emmissionszertifikate für das an Sie gelieferte Erdgas zu erwerben und an die zuständigen Behörden weiterzugeben. Diese gesetzlich fixierten Kosten werden erst zum 01.01.2021 wirksam und sind daher nicht Bestandteil Ihrer Preisgarantie.

Ist Erdgas umweltschädlich? Wie kann ich CO2 einsparen?

Erdgas gilt tatsächlich als klimaschonendster aller konventionellen Energieträger! Beim Verbrennen von Erdgas wird zwar auch CO2 frei, aber ein Vergleich macht deutlich, dass durch den intelligenten Einsatz von Erdgas der CO2-Ausstoß sogar reduziert werden könnte: Würden überall dort, wo Gasnetze vorhanden sind, alle Haushalte, die heute mit Öl heizen, auf einen Gasbrennwertkessel umsteigen, ließen sich nach Berechnungen des BDEWs (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.) 18 Millionen Tonnen CO2 vermeiden!

Noch vorteilhafter fällt dieser Vergleich zwischen Heizöl und Erdgas aus, wenn dem Erdgas Biogas oder sogar „erneuerbares Gas“ beigemischt wird – bzw. klassisch gefördertes Erdgas in Zukunft vollständig durch erneuerbares ersetzt wird. Die Verteil- und Netzanlagen sind dafür geeignet!

Ist Strom auch von zusätzlichen Kosten betroffen?

Nein, Strom ist davon nicht betroffen.

Service Hotline: 0921 / 15 13 43 0 Rückruf-Service E-Mail: info@ehde.de